Ackerschule

Wir ackern jetzt mit! Oberschule Schiffdorf ist Ackerschule!

Seit dem Schuljahr 2022/2023 ist die Oberschule Schiffdorf Mitglied im Netzwerk der „GemüseAckerdemie“. In dem Programm legen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Experten vom Verein Ackerdemia und Lehrkräften einen eigenen Gemüseacker an.

Der Verein versorgt unsere Schule dabei mit Jungpflanzen, Saatgut und Unterrichtsmaterial, außerdem gibt es Newsletter, Weiterbildungen und praxisnahe Anleitungen!

Im März fanden bereits erste Bodenvorbereitungen auf dem eigenen Acker direkt neben der Schule statt. Im Verlauf des Gartenjahres säen, pflanzen, pflegen und verarbeiten die Schüler und Schülerinnen bis zu 30 Gemüsesorten. Dabei erfahren sie, welche landwirtschaftlichen Tätigkeiten wichtig sind und was die Pflanzen zum Wachsen benötigen.

Unsere Schulgarten AG

Unsere Schulgarten AG im fünften Jahrgang legte im April einen Gemüsegarten an. An der AG nehmen 15 Schülerinnen und Schüler teil. Am Projekttag “Garten“ bekamen wir Unterstützung von Schülerinnen und Schülern aus höheren Jahrgängen.

Unser Garten besteht aus fünf älteren Hochbeeten und einem im April angelegten Gemüsegarten.

Die Hochbeete wurden bereits vor ein paar Jahren angelegt und werden nun ebenfalls von der Schulgarten AG gepflegt. Sie waren den Winter hindurch mit Feldsalat, Spinat, Wintererbsen, Knoblauch und Zwiebeln bepflanzt. In einigen Beeten zeigten sich im Frühling Wildtulpen und Krokusse. Der Feldsalat aus dem Winter hat im Frühjahr wunderschön geblüht. Bei der Sommerpflanzung wurden hier Tomaten, Möhren und Radieschen gesät.

Der Gemüsegarten wurde auf einer Rasenfläche angelegt. Die Teilnehmer:innen planten und bauten einen kleinen Garten aus 23 Palettenrahmen. Die Rahmen wurden mit Pappe ausgelegt und anschließend mit Mutterboden-Kompostgemisch befüllt. Am Nachmittag wurde gepflanzt und gesät. Die Laufflächen konnten dank einer Spende mit Holzschnitzeln ausgelegt werden. Die Schüler:innen malten Sortenschilder und bauten in den folgenden Wochen einen Zaun. Dieser wurde notwendig, da immer wieder einige Rehe an die “Futterstelle“ kamen. Der schmerzlichste Verlust für uns waren die abgefressenen Erdbeeren. Die Kartoffeln erholten sich sehr schnell wieder, den Salat konnten wir jedoch nicht retten. Aber es ist eine Spätsaat im frühen Herbst geplant.

Zusätzlich zu den Gemüsepflanzungen wurden zwei Kräuterbeete und ein wildes Bienenbeet angelegt. Im Bienenbeet tummeln sich jetzt im Juli viele Insekten. Es hat sich auch einiges an Saatgut durch den Wind in die anderen Beete verteilt, auch hier blüht es schön. Zusätzlich wurden auch Ringelblumen und Kapuzinerkresse in einzelnen Beeten verteilt und bilden nun sehr schöne Farbkleckse im Beet.

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